Allgemeine Geschäftsbedingungen
SE Scaling Agency · Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen SE Scaling Agency, Inhaber Sinan Erkan (nachfolgend „Agentur“), und ihren Kunden über Leistungen in den Bereichen Social-Media-Marketing, Videoproduktion, Google-Unternehmensprofil, Webdesign, Recruiting-Videos, Gestaltung digitaler Menüboards sowie individuelle KI-Lösungen.
Das Angebot der Agentur richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Agentur ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde ein individuelles Angebot der Agentur in Textform (z. B. per E-Mail oder WhatsApp) annimmt oder einen Vertrag unterzeichnet.
§ 3 Leistungsumfang
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem gewählten Paket bzw. dem individuellen Angebot. Dazu zählen insbesondere die vereinbarte Anzahl an Videos, Drehterminen, Beiträgen und Fotos pro Monat.
Die Agentur schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere werden keine bestimmten Reichweiten, Follower-Zahlen, Bewertungen, Platzierungen bei Google oder Umsätze garantiert, da diese von Algorithmen und Entscheidungen Dritter abhängen.
Die Agentur darf zur Leistungserbringung qualifizierte Dritte (z. B. Freelancer) einsetzen. Sie bleibt gegenüber dem Kunden für deren Leistungen verantwortlich.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ermöglicht die vereinbarten Drehtermine in seinen Räumlichkeiten und stellt die notwendigen Informationen, Materialien und Zugänge (z. B. zu Social-Media-Konten und dem Google-Unternehmensprofil) rechtzeitig zur Verfügung.
Der Kunde prüft vorgelegte Inhalte zeitnah und erteilt seine Freigabe oder Änderungswünsche innerhalb von 5 Werktagen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt der Inhalt als freigegeben.
Der Kunde stellt sicher, dass alle gefilmten Personen (z. B. Mitarbeiter oder Kunden) mit Aufnahme und Veröffentlichung einverstanden sind, und dass er an von ihm bereitgestellten Materialien (Logos, Bilder, Texte, Musik) die erforderlichen Rechte besitzt. Er stellt die Agentur insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung des Kunden beruhen, gehen nicht zulasten der Agentur. Nicht wahrgenommene Drehtermine können entfallen, sofern sie nicht mindestens 48 Stunden vorher abgesagt wurden.
§ 5 Vergütung und Zahlung
Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Die Agentur ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG und berechnet daher keine Umsatzsteuer.
Monatliche Pakete werden jeweils zu Beginn des Leistungsmonats im Voraus in Rechnung gestellt. Bei einmaligen Leistungen (z. B. Website-Startpaket, Recruiting-Paket) sind 50 % bei Auftragserteilung und 50 % nach Fertigstellung fällig.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug kann die Agentur ihre Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Beträge zurückhalten.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Monatliche Pakete und die Screen-Pflege haben eine Mindestlaufzeit von drei Monaten. Danach verlängert sich der Vertrag jeweils um einen weiteren Monat und kann mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
§ 7 Nutzungsrechte
Nach vollständiger Bezahlung erhält der Kunde an den für ihn erstellten Videos, Fotos und Texten das zeitlich und räumlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht für eigene Werbezwecke. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte bei der Agentur.
Rohmaterial und Projektdateien bleiben Eigentum der Agentur, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Die Agentur darf die erstellten Arbeiten und erzielte Ergebnisse als Referenz verwenden. Auf Wunsch des Kunden erfolgt dies anonymisiert oder unterbleibt ganz.
§ 8 Plattformen Dritter
Die Leistungen werden auf Plattformen Dritter (z. B. Instagram, TikTok, Google) erbracht. Die Agentur hat keinen Einfluss auf deren Richtlinien, Algorithmen, Sperrungen oder technische Störungen und haftet hierfür nicht.
§ 9 Digitale Menüboards
Die Agentur gestaltet Inhalte (Grafiken und Videos) für Bildschirme des Kunden. Bildschirme, Abspielgeräte, Montage, Software und deren Lizenzen sind nicht Bestandteil der Leistung und liegen in der Verantwortung des Kunden.
Der Kunde teilt vor Beginn die Bildschirmgröße, Auflösung und Ausrichtung mit. Für Darstellungsfehler aufgrund falscher Angaben oder abweichender Geräteeinstellungen haftet die Agentur nicht.
Der Kunde prüft alle Inhalte, insbesondere Preise, Produktbezeichnungen sowie Angaben zu Allergenen und Zusatzstoffen, vor der Veröffentlichung. Mit der Freigabe übernimmt er die Verantwortung für die inhaltliche Richtigkeit. Gesetzlich vorgeschriebene Informationen stellt der Kunde bereit.
Für Schäden an Bildschirmen, insbesondere Einbrenneffekte bei OLED-Geräten, übernimmt die Agentur keine Haftung.
Im Rahmen der Screen-Pflege setzt die Agentur freigegebene Änderungen innerhalb von 3 Werktagen um. Änderungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert berechnet.
§ 10 KI-Lösungen
Leistungen im Bereich künstliche Intelligenz (z. B. Chatbots, KI-Assistenten und Automatisierungen) werden individuell vereinbart. Umfang, Vergütung und Zeitplan ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
KI-Systeme arbeiten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten und können fehlerhafte, unvollständige oder unpassende Ergebnisse erzeugen. Die Agentur übernimmt keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit von KI-generierten Ausgaben. Der Kunde prüft Ergebnisse vor einer Verwendung mit Außenwirkung angemessen.
KI-Lösungen nutzen in der Regel Dienste Dritter, z. B. Anbieter von Sprachmodellen. Für deren Verfügbarkeit sowie Preis- oder Leistungsänderungen ist die Agentur nicht verantwortlich. Laufende Kosten dieser Dienste trägt der Kunde, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Der Kunde stellt sicher, dass Nutzer erkennen können, wenn sie mit einem KI-System interagieren, und informiert sie in seiner Datenschutzerklärung über den Einsatz. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien vor Inbetriebnahme eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Der Kunde setzt KI-Lösungen nicht für rechtswidrige Zwecke ein und trifft keine Entscheidungen mit erheblichen Auswirkungen auf Personen allein auf Grundlage von KI-Ergebnissen.
§ 11 Haftung
Die Agentur haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Agentur nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Für die inhaltliche und rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden freigegebenen Inhalte ist der Kunde verantwortlich.
§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Soweit die Agentur im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der Agentur.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.